GINGIUM 120 mg Filmtabletten 30 St
| Hersteller/Vertrieb | Hexal AG |
| Artikelnummer: | 14171165 |
| Packungsgröße | 30 St |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| verfügbar |
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Details
Gingium® 120 mg
5 wichtige Fakten über Gingium® 120 mg:
- Bei abschwächender geistiger Leistungsfähigkeit kann Gingium® 120 mg Gedächtnis und Konzentration verbessern.
- Gingium® fördert die Durchblutung im Gehirn und steigert so die Gedächtnisleistung.
- Gingium® 120 mg schützt die Gehirnzellen vor freien Radikalen, die durch oxidativen Stress Zellschäden verursachen. So kann Gingium® eine Stärkung der Nervenzellen bewirken.
- Gingium® 120 mg ist auch als Arznei gegen Ohrgeräusche (Tinnitus) geeignet.*
- Dank der natürlichen Kraft aus Pflanzenbestandteilen des Ginkgos ist Gingium® 120 mg sowohl wirksam als auch.
*Gingium® ist zugelassen für die unterstützende Therapie bei Tinnitus (Ohrgeräusche) infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen.
Gingium® 120 mg: Mit pflanzlichen Extrakten zur Unterstützung bei Ohrgeräuschen und Vergesslichkeit
Eine gute Versorgung mit Nährstoffen und ausreichender Sauerstoffgehalt sind wichtig für ein gesundes Gehirn. Gingium® 120 mg hilft, die Durchblutung des Gehirns zu fördern und die Versorgung der Gehirnzellen zu verbessern. Dadurch können das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit gestärkt werden.
Dank der durchblutungsfördernden Wirkung kann Gingium® 120 zudem zu einer Regeneration des Innenohrs beitragen und bei der Linderung von Tinnitus-Beschwerden unterstützen. Dazu setzt Gingium® auf einen Extrakt mit einem hohen Wirkstoffgehalt aus natürlichen Pflanzenstoffen (Terpenlactone, Flavonoidglykoside), die aus den Blättern des Ginkgo-Baumes gewonnen werden. Flavonoide wie Flavonoidglykoside und Flavonglykoside schützen die Nervenzellen vor dem schädlichen Einfluss von freien Radikalen, die in den Zellen oxidativen Stress auslösen können. So wirkt Gingium antioxidativ und trägt zur Gesundheit der Nervenzellen im Gehirn bei.
So kann Gingium® 120 mg auch bei dementiellen Syndromen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes unterstützend zur Behandlung hirnorganisch bedingter Leistungsminderungen mit der Leitsymptomatik der Konzentrations- und Gedächtnisstörungen angewendet werden.
Frühzeitig reagieren bei Vergesslichkeit
Auch ein gesundes Gehirn vergisst, denn es speichert nur notwendige Informationen ab. Vor allem im Alter kann sich aber auch eine Vergesslichkeit einstellen, die den Alltag beeinträchtigt. Dann sind ein guter Sauerstoffgehalt und die Versorgung des Gehirns mit wichtigen Nährstoffen nötig, damit das Gehirn seine Aufgaben bewältigen kann.
Mit zunehmendem Lebensalter können Durchblutungsstörungen und ein Sauerstoffmangel auftreten, die die Gedächtnisleistung schmälern. Das Ginkgo-biloba-Spezialextrakt in Gingium® 120 mg kann dann dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit zu stärken.
Gingium® 120 mg unterstützt bei Ohrgeräuschen (Tinnitus)
Durchblutungsstörungen können neben Vergesslichkeit und einer geminderten Konzentrationsfähigkeit auch Ohrgeräusche verursachen. Von Stress geplagte Personen können dabei eine Anfälligkeit aufweisen, denn die Ausschüttung von Stresshormonen kann eine Verengung und Verstopfung der Blutgefäße begünstigen.
Die regelmäßige Einnahme von Gingium® 120 mg kann die Fließeigenschaften des Blutes auch in kleinsten Blutgefäßen des Innenohres (sogenannte Mikrozirkulation) fördern. Auch trägt es unterstützend zum Regenerationsprozess des Hörorgans bei, um den Tinnitus abklingen zu lassen.
Kraft aus dem Extrakt des Ginkgo biloba
Der Ginkgo biloba ist ein besonderer Baum, dessen Pflanzenstoffe ihn vor Umweltgiften und Schädlingen schützen. So erreicht der Ginkgo-Baum ein hohes Alter von bis zu 1.000 Jahren.
Gingium® 120 mg nutzt diese Kraft und enthält einen Spezialextrakt aus den Blättern des Ginkgos. Das Arzneimittel entspricht den hohen Qualitätsansprüchen des Europäischen Arzneibuches für Arznei-Extrakte. Darin ist unter anderem definiert, wie hoch der Wirkstoffgehalt der wirksamen Pflanzenbestandteile sein muss. Auch sind dort Grenzwerte für unerwünschte Inhaltsstoffe wie Ginkgolsäuren festgelegt.
Das aufwändige und standardisierte Herstellungsverfahren von Gingium® 120 mg sorgt für einen gleichbleibenden Wirkstoffgehalt bei hoher Qualität und stellt eine gute Wirksamkeit sowie Verträglichkeit sicher.
Pflichtangaben:
Gingium® 120 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten (dementiellen Syndromen) mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden. Bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining. Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Vertigo vaskulärer und involutiver Genese). Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese). Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Warnhinweis: Enthält Glucose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. ! Mat.-Nr.: 2/51013588 Stand: November 2020 Hexal AG, 83607. Holzkirchen, www.hexal.de
Anwendungshinweise zu Gingium® 120 mg Tabletten
Die optimale Anwendungsdauer zur Behandlung von Vergesslichkeit sollte aufgrund der längerfristigen Wirkungsdauer mindestens 8 Wochen betragen, sofern nicht anders verordnet. Nach einer Behandlungsdauer von 3 Monaten sollte ein Arzt oder eine Ärztin prüfen, ob die Notwendigkeit für eine Weiterführung der Behandlung, zum Beispiel im Rahmen einer Langzeittherapie, gegeben ist.
Zur Behandlung von Vergesslichkeit nehmen Erwachsene Gingium® 120 mg Tabletten wie folgt ein, sofern nicht anders verordnet:
- 1 - 2 mal täglich 1 Filmtablette Gingium® 120 mg
- Tablette unzerkaut und mit genügend Flüssigkeit einnehmen
- die Einnahme sollte mindestens über 8 Wochen erfolgen
Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen beträgt die empfohlene Behandlungsdauer 12 Wochen bis 6 Monate, sofern nicht anders verordnet. Tritt nach 6 Monaten keine Besserung der Symptomatik ein, ist auch nach einer längeren Behandlung nicht mit einem Erfolg zu rechnen.
Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen, Schaufensterkrankheit und Schwindelbeschwerden nehmen Erwachsene Gingium® 120 mg Tabletten wie folgt ein, sofern nicht anders verordnet:
- 1 - 2 mal täglich 1 Filmtablette Gingium® 120 mg
- Tablette unzerkaut und mit genügend Flüssigkeit einnehmen
Werden täglich 2 Tabletten eingenommen, erfolgt die Anwendung morgens und abends, unabhängig von den Mahlzeiten.
Nach Ablauf des Verfallsdatums darf das Arzneimittel nicht mehr eingenommen werden. Sofern nicht anders verordnet, sollte die empfohlene Gesamtdosis nicht überschritten werden.
Sollten Sie während der Behandlung eine unerwünschte Veränderung oder Befindlichkeitsstörung feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Wie muss Gingium® 120 mg aufbewahrt werden?
Gingium® 120 mg sollten an einem für Kinder unzugänglichen Ort aufbewahrt werden.
Wann darf Gingium® 120 mg nicht eingenommen werden?
Gingium® 120 mg darf nicht während der Schwangerschaft oder von Personen unter 18 Jahren oder mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Ginkgo biloba oder einem der sonstigen enthaltenen Bestandteile eingenommen werden.
Des Weiteren darf das Arzneimittel nicht angewendet werden bei Epilepsie, einer krankhaft erhöhten Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneien.
Da es einzelne Hinweise darauf gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen könnten, sollte das Arzneimittel vorsichtshalber vor einer Operation abgesetzt werden
Hinweise
Enthält: Glucose und Lactose.
Bei Schwangerschaft, einer gleichzeitigen Einnahme von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln sowie einer vorliegenden Überempfindlichkeit gegenüber Ginkgo biloba oder sonstigen Inhaltsstoffen darf Gingium® 120 mg nicht eingenommen werden.
Gingium® 120 mg ist für die Anwendung bei Personen unter 18 Jahren nicht vorgesehen.
Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Inhaltsstoffe
Wirkstoff je 1 Tablette: 120 mg Ginkgoblätter-Trockenextrakt, extrahiert mit Aceton-Wasser (35-67:1)
= 29,4 mg Ginkgoflavonglycoside
= 3,36-4,08 mg Ginkgolid A-Ginkgolid B-Ginkgolid C (x:y:z)
= 3,12-3,84 mg Bilobalid
= höchstens 0,6 µg Ginkgolsäuren
Sonstige Bestandteile: mikrokristalline Cellulose, Glucose-Lösung, Lactose-1-Wasser, Macrogol 4000, Magnesiumstearat (pflanzlich), Maisstärke, Hypromellose, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid, schwarzes Eisen(III)-oxidhydrat
Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.
| PZN | 14171165 |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb: |
Hexal AG
Industriestraße 25 D-83607 Holzkirchen |
| Packungsgröße | 30 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Produktname | GINGIUM 120 mg Filmtabletten |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ginkgoblätter-Trockenextrakt, extrahiert mit Aceton-Wasser (35-67:1) |
| Pfl. Arzneimittel | ja |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland
Webseite: https://www.hexal.de
Tel: +49 8024 908-0
E-Mail: service@hexal.com
Impressum: https://www.hexal.de/impressum
Zusatzbeschreibung
Bessere Durchblutung des Gehirns
Bessere Sauerstoffversorgung
Pflanzlich wirksam und gut verträglich
Anwendungshinweise
- Zum Einnehmen
- Tabletten nicht im Liegen einnehmen
- Nehmen Sie das Arzneimittel bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise 1 Glas Trinkwasser).
- Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
- Anwendungshinweis: Zur Teilung legt man die Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine feste Unterlage. Durch leichten Druck mit dem Daumen halbiert man die Tablette.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen sollten Erwachsene ab 18 Jahren 1 bis 2-mal täglich 1 Tablette (entsprechend 120 - 240 mg Ginkgo-Extrakt pro Tag).
- Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen sollten Erwachsene ab 18 Jahren 1-mal täglich 1 Tablette (entsprechend 120 mg Ginkgo-Extrakt pro Tag) einnehmen.
- Bei Schwindel und zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen sollten Erwachsene ab 18 Jahren 1-mal täglich 1 Tablette (entsprechend 120 mg Ginkgo-Extrakt pro Tag) einnehmen.
- Die Einnahme erfolgt bei 2-mal täglicher Einnahme morgens und abends.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Das Arzneimittel ist für die Anwendung bei Personen unter 18 Jahren nicht vorgesehen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Dauer der Anwendung
- Bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:
- Die Behandlungsdauer soll mindestens 8 Wochen betragen. Nach einer Behandlungsdauer von 3 Monaten ist vom Arzt zu überprüfen, ob die Weiterführung der Behandlung noch gerechtfertigt ist.
- Bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen:
- Eine Besserung der Gehstreckenleistung setzt eine Behandlungsdauer von mindestens 6 Wochen voraus.
- Bei Schwindel:
- Die Anwendung über einen längeren Zeitraum als 6 bis 8 Wochen bringt keine Verbesserung des Behandlungsergebnisses.
- Bei Ohrgeräuschen:
- Die unterstützende Behandlung sollte über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen erfolgen.
- Sollte nach 6 Monaten kein Erfolg eingetreten sein, ist dieser auch bei längerer Behandlung nicht mehr zu erwarten.
- Bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:
- Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten:
- Überdosierungserscheinungen sind bisher nicht bekannt. Möglicherweise treten die unten genannten Nebenwirkungen verstärkt auf, wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben. Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.
- Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben:
- Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder wie beschrieben, fort.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält einen Extrakt aus Ginkgo-Blättern.
- Das Arzneimittel wird angewendet:
- Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Die Anwendung erfolgt im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten (dementielles Syndrom) mit den Hauptbeschwerden:
- Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen.
- Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden.
Bevor die Behandlung mit Ginkgo-Extrakt begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.
- Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. "Schaufensterkrankheit" (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE), im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining.
- Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Vertigo vaskulärer und involutiver Genese) Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen (Tinnitus) infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese).
- Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Die Anwendung erfolgt im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten (dementielles Syndrom) mit den Hauptbeschwerden:
- Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Ginkgo und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: stattlicher, zweihäusiger Baum mit charakteristisch fächerförmigen, parallelnervigen Blättern, die im Herbst goldgelb leuchten; die weiblichen Zapfen riechen unangenehm nach Buttersäure
- Vorkommen: China, Japan, Korea
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Ginkgolide, Bilobalid, Flavonoide
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte der getrockneten Blätter
Extrakte von Ginkgo verbessern die Fließeigenschaft des Blutes und fördern die Gehirndurchblutung.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Stück
120 mg Ginkgoblätter Trockenextrakt, (35-67:1), Auszugsmittel: Aceton 60% (m/m)
mg Ginkgolide A+B+C
mg Bilobalide
µg Ginkgolsäuren
mg Ginkgo Flavonoidglykoside
+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz
+ Cellulose, mikrokristallin
+ Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
+ Glucose Sirup
+ Hypromellose
+ Lactose 1-Wasser
+ Macrogol 4000
+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
+ Maisstärke
+ Silicium dioxid, hochdispers
+ Titan dioxid
0.04 BE Gesamt Kohlenhydrate
23 mg Gesamt Natrium Ion
mmol Gesamt Natrium Ion
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ginkgo biloba oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- in der Schwangerschaft.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ginkgo-Blätter-Trockenextrakt, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Zur Häufigkeit der unter Einnahme Ginkgo biloba-haltiger Arzneimittel bekannt gewordenen Nebenwirkungen sind keine gesicherten Angaben möglich, da diese Nebenwirkungen durch einzelne Meldungen von Patienten, Ärzten oder Apothekern bekannt geworden sind. Danach könnten unter Einnahme dieses Arzneimittels folgende Nebenwirkungen auftreten:
- Es können Blutungen an einzelnen Organen auftreten, vor allem, wenn gleichzeitig gerinnungshemmende Arzneimittel, wie Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antirheumatika eingenommen werden. Bei überempfindlichen Personen kann es zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (allergischer Schock) kommen; darüber hinaus können allergische Hautreaktionen (Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz) auftreten.
- Wenn Sie von einer der oben genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht nochmals ein und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
- Weiterhin kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel oder zur Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden kommen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht hier angegeben sind.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Wechselwirkungen
- Einnahme von dem Arzneimittel zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bei gleichzeitiger Einnahme dieses Arzneimittels mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (wie z. B. Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel, Acetylsalicylsäure und andere nichtsteroidale Antirheumatika) kann deren Wirkungsverstärkung nicht ausgeschlossen werden.
- Wie für alle Arzneimittel kann auch für das Arzneimittel ein Einfluss auf die Verstoffwechselung verschiedener anderer Arzneimittel nicht ausgeschlossen werden, was Wirkungsverstärkung und/oder Wirkungsdauer der betroffenen Arzneimittel beeinflussen könnte. Ausreichende Untersuchungen hierzu liegen nicht vor. Bitte halten Sie deshalb Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Einnahme Anwendung von dem Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Bei Einnahme von dem Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken sind keine Besonderheiten zu beachten.
Schwangerschaftshinweise
Wechselwirkungen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Da es einzelne Hinweise gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen können, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Dieses Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen. Es ist nicht bekannt, ob Inhaltsstoffe des Extraktes in die Muttermilch übergehen.
Hinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Kinder und Jugendliche
- Zur Anwendung dieses Arzneimittels in dieser Altersgruppe liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern und Heranwachsenden unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
- Worauf müssen Sie noch achten?
- Bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln sollte dieses Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
- Da es einzelne Hinweise darauf gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen könnten, sollte dieses Arzneimittel vorsichtshalber vor einer Operation abgesetzt werden. Informieren Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben, damit er über das weitere Vorgehen entscheiden kann.
- Falls bei Ihnen ein Krampfleiden (Epilepsie) bekannt ist, halten Sie vor der Einnahme von dem Arzneimittel bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt.