ACC Kindersaft 100 ml
(48,50 € / 1 l)
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| Hersteller/Vertrieb | Hexal AG |
| Artikelnummer: | 06964615 |
| Packungsgröße | 100 ml |
| Darreichungsform | Lösung zum Einnehmen |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| auf Lager |
Andere Packungsgrößen
100 mlZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Details
ACC® Kindersaft - Hustenlöser für Kinder
- Löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und befreit so die Bronchien
- Mit Kirschgeschmack
- Ohne Zucker, Alkohol oder Farbstoffe
- Für Kinder ab 2 Jahren
- Mit praktischer Dosierhilfe
ACC® Kindersaft: Hustensaft für Kinder ab 2 Jahre
Kinder sind besonders häufig von einer Erkältung betroffen: Bis zu zehn Erkrankungen pro Jahr gelten als normal. Husten ist dabei ein häufiges und störendes Symptom: Im Verlauf der Erkältung bildet sich zäher Schleim in den Atemwegen, der nur schwer abgehustet werden kann. Gut, dass es ACC® Kindersaft gibt! Neben liebevoller Pflege und Zuwendung erleichtert ACC® Kindersaft das Abhusten von zähflüssigem Schleim. Ohne Alkohol, Zucker oder Farbstoffe ist er genau auf die Bedürfnisse von kleinen Hustenpatienten ab 2 Jahren zugeschnitten. Dank der praktischen Dosierhilfe nimmt Ihr Kind immer die richtige Menge Hustensaft ein. Und der leckere Kirschgeschmack kommt gerade bei Kindern gut an. Denn ACC® Kindersaft löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und befreit so die Bronchien.
Wie entsteht Husten und wie kann ACC® Kindersaft helfen?
Husten wird in den meisten Fällen durch Viren hervorgerufen, die in die Atemwege eindringen und eine Entzündung der Schleimhaut verursachen. Durch die Entzündung der Schleimhaut bildet sich vermehrt zähflüssiger Schleim. Der Selbstreinigungsmechanismus der Lunge kommt dadurch ins Stocken. Der Schleim kann nicht mehr richtig abtransportiert werden, und es kommt oftmals zu hartnäckigem Husten: Acetylcystein – der Wirkstoff in ACC® Kindersaft – unterstützt diesen natürlichen Selbstheilungsprozess, indem der zähe, festsitzende Schleim durch den Hustensaft verflüssigt wird. Der flüssigere Schleim kann leichter abgehustet werden, so dass die Bronchien befreit wer den. Die Abwehrprozesse des Körpers versuchen außerdem die Viren zu bekämpfen. Das führt dazu, dass die Atemwege von sogenannten freien Radikalen geradezu überflutet werden (sogenannter oxidativer Stress). So kommt es zu einer übermäßigen Schleimproduktion in den Bronchien.
Seit über 25 Jahren vertrauen die Konsumenten auf die bewährte, schleimlösende Wirkung von ACC®. Der verschleimte Husten, der meist gegen Ende einer Erkältung auftritt, kann durchaus hartnäckig und lästig sein. Abhusten und die Lösung von festsitzendem Schleim kann hier für Erleichterung sorgen.
ACC® Kindersaft:
- Lösung zum Einnehmen mit 20 mg/ml Acetylcystein
- Löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und befreit so die Bronchien
- Einnahme 2- bis 3-mal täglich (je nach Alter; Bitte beachten Sie die Dosierungshinweise in der Packungsbeilage.)
- Einfach dosierbar dank praktischer Dosierhilfe (Applikationsspritze oder Messbecher)
- Ohne Zucker, Alkohol oder Farbstoffe
- Mit leckerem Kirschgeschmack
- Laktosefrei
Erhöhte Ansteckungsgefahr
Viren werden meistens durch Tröpfchen oder Schmierinfektion übertragen. Die Verbreitung einer Erkältung geschieht daher schnell. In Kindergarten und Schule, wo Kinder auf engem Raum zusammen spielen und lernen, ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch.
Für Kinder ab 2 Jahren
ACC® Kindersaft wurde speziell als Hustensaft für Kinder entwickelt. Er schmeckt lecker nach Kirsche, enthält keinen Alkohol, Zucker sowie Farbstoffe und ist darüber hinaus auch laktosefrei. Dank praktischer Dosierhilfe lässt er sich ganz einfach altersgerecht dosieren.
Ruhe und Zuwendung
Dem Körper sollte bei einer Erkältung ausreichend Ruhe zur Bekämpfung der Krankheitserreger gegeben werden. Für Kinder bedeutet das: kein Herumtoben. Bücher lesen, Puzzeln oder ein Hörspiel erleichtern das Ausruhen und machen gleichzeitig Spaß.
Häufige Fragen & Antworten
Wie kann ACC® Kindersaft als Hustenlöser helfen?
Im Verlauf einer Erkältung bildet sich in den Atemwegen nach einigen Tagen oft zäher Schleim, der sich nur schwer abhusten lässt. Er blockiert die sog. Flimmerhärchen des körpereigenen Reinigungssystems der Atemwege, die so in ihrer Bewegung eingeschränkt werden und dadurch den festsitzenden Schleim nicht mehr abtransportieren können. Solange der produzierte Schleim sehr zähflüssig ist und dadurch in den Bronchien festsitzt, ist das Abhusten und somit auch die Reinigung der Atemwege schwierig. Der in ACC® Kindersaft enthaltene Wirkstoff Acetylcystein spaltet die Querverbindungen im Sekretnetz auf, sodass sich der zähe Schleim verflüssigt. Der jetzt flüssigere Schleim kann leichter aus den Atemwegen abtransportiert und abgehustet werden.
Kann ACC® Kindersaft zusammen mit Antibiotika eingenommen werden?
Der in ACC® Kindersaft enthaltene Wirkstoff Acetylcystein kann die Wirkung bestimmter Antibiotika (Tertracycline, Aminoglykoside, Penicilline) abschwächen. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und mit mindestens zweistündigem Abstand zeitversetzt erfolgen. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Cefixim und Loracarbef sind davon nicht betroffen. Sie können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
Wie dosiere ich ACC® Kindersaft richtig?
Zur einfachen und sicheren Dosierung des Arzneimittels liegen jeder Packung ACC® Kindersaft je ein Messbecher und eine Applikationsspritze bei. Zur altersgerechten Dosierung mittels der Applikationsspritze öffnen Sie den kindersicheren Verschluss der Flasche und drücken den gelochten Stopfen in den Flaschenhals. Stecken Sie anschließend die Dosierspritze fest in die Öffnung des Stopfens. Nun die Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze vorsichtig umdrehen und den Spritzenkolben bis zur verordneten Anzahl der Milliliter (ml) nach unten ziehen. Falls mehr als 5 ml ACC® Kindersaft pro Einnahme verschrieben wurden, wird die Dosierspritze mehrmals gefüllt.
Pflichtangaben:
ACC® Kindersaft, 20 mg/ml Lösung zum Einnehmen: Wirkstoff: Acetylcystein. Anwendungsgebiet: Zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim. Warnhinweise: Enthält Natriumverbindungen, Methyl-4-hydroxybenzoat, Natriumbenzoat und Propylenglycol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke! Mat.-Nr.: 2/51015929-02 Stand: April 2023 Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de
Anwendung
Für Kinder ab 2 Jahren.
- Kinder von 2 bis 5 Jahren: 2 – 3-mal täglich je 5 ml (entspricht 200 – 300 mg Acetylcystein/Tag)
- Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren: 2-mal täglich je 10 ml (entspricht 400 mg Acetylcystein)
- Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene: 3-mal täglich je 10 ml (entspricht 600 mg Acetylcystein)
10 ml Lösung zum Einnehmen entsprechen einem halben Messbecher bzw. 2 Spritzenfüllungen.
Nehmen Sie ACC® Kindersaft nach den Mahlzeiten ein.
Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.
Hinweise
Enthält Natriumverbindungen, Methyl-4-hydroxybenzoat, Natriumbenzoat und Propylenglycol.
Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Inhaltsstoffe
Wirkstoff
1 ml Lösung enthält: 20 mg Acetylcystein
Sonstige Bestandteile: Carmellose-Natrium (Ph.Eur.), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Natriumbenzoat, Natriumedetat (Ph.Eur.), Natriumhydroxid, Saccharin-Natrium, gereinigtes Wasser, Kirsch-Aroma (enthält Propylenglycol)
Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.
| PZN | 06964615 |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb: |
Hexal AG
Industriestraße 25 D-83607 Holzkirchen |
| Packungsgröße | 100 ml |
| Packungsnorm | N2 |
| Produktname | ACC Kindersaft |
| Darreichungsform | Lösung zum Einnehmen |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Acetylcystein |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland
Webseite: https://www.hexal.de
Tel: +49 8024 908-0
E-Mail: service@hexal.com
Impressum: https://www.hexal.de/impressum
Zusatzbeschreibung
Löst den Schleim und erleichtert das Abhusten
Mit Kirschgeschmack
Für Kinder ab 2 Jahren mit praktischer Dosierhilfe
Anwendungshinweise
- Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Mahlzeiten ein.
- Hinweis
- Ein bei Lagerung des Präparates auftretender leichter Geruch nach Schwefelwasserstoff beruht auf dem normalen Alterungsprozess des Präparates. Er ist, solange das Verfalldatum nicht überschritten ist, jedoch unbedenklich und im Hinblick auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates ohne Belang.
- Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
- Kinder von 2 - 5 Jahren: 2 - 3-mal täglich je 5 ml (entsprechend 200 - 300 mg Acetylcystein)
- Kinder von 6 - 14 Jahren: 2-mal täglich je 10 ml (entsprechend 400 mg Acetylcystein)
- Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre: 3-mal täglich je 10 ml (entsprechend 600 mg Acetylcystein)
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
- Dauer der Anwendung:
- Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4 - 5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
- Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen wurden bisher auch nach massiver Überdosierung von Acetylcystein nicht beobachtet. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie einmal vergessen haben das Arzneimittel einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Bitte brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen.
- Es wird angewendet zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Der Wirkstoff zertrennt die großen Bestandteile im Schleim der Atemwege in kleinere Stücke. Der zähe Schleim wird dadurch flüssiger und kann leichter abgehustet werden.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Milliliter
20 mg Acetylcystein
+ Carmellose, Natriumsalz
+ Dinatrium edetat
Kirsch Aroma
mg Propylenglycol
Methyl 4-hydroxybenzoat
2 mg Natrium benzoat
+ Natrium hydroxid
+ Saccharin, Natriumsalz
+ Wasser, gereinigt
4.8 mg Gesamt Natrium Ion
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Acetylcystein, oder einen der in sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- von Kindern unter 2 Jahren
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Folgende Nebenwirkungen können auftreten:
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Kopfschmerzen
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Herzrasen
- Erbrechen, Durchfall, Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen
- allergische Reaktionen: Quaddelbildung, Juckreiz, Hautausschlag, Haut- und Schleimhautschwellungen
- Fieber
- Blutdrucksenkung
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Atemnot, Bronchospasmus
- Verdauungsstörungen
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum Schock
- Blutungen
- Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. In den meisten dieser berichteten Fälle wurde mindestens ein weiterer Arzneistoff gleichzeitig eingenommen, durch den möglicherweise die beschriebenen Schleimhaut betreffenden Wirkungen verstärkt werden könnten.
- Bei Neuauftreten von schwerwiegenden Haut- und Schleimhautveränderungen sollten Sie daher unverzüglich ärztlichen Rat einholen und die Anwendung des Arzneimittels beenden. Sie dürfen das Arzneimittel nicht weiter einnehmen.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Wasseransammlungen im Gesicht
- Verschiedene Studien bestätigten eine Abnahme der Plättchenaggregation (Zusammenballung bestimmter Blutbestandteile) während der Anwendung von Acetylcystein. Die klinische Bedeutung dessen ist bisher unklar.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Gegenmaßnahmen
- Bei Auftreten erster Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (siehe oben) darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
- Einnahme des Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Wechselwirkungsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
- Antitussiva (hustenstillende Mittel)
- Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, sodass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.
- Aktivkohle
- Die Anwendung von Aktivkohle kann die Wirkung von Acetylcystein verringern.
- Antibiotika
- Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracycline, Aminoglykoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens 2-stündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit den Wirkstoffen Cefixim und Loracarbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
- Nitroglycerin
- Die gleichzeitige Gabe kann möglicherweise zu einer Verstärkung des gefäßerweiternden Effekts von Glyceroltrinitrat (Nitroglycerin) führen. Ein möglicherweise auftretender blutverdünnender Effekt könnte dazu beitragen.
- Wenn Ihr Arzt eine gemeinsame Behandlung mit Nitroglycerin und dem Arzneimittel für notwendig erachtet, wird er Sie auf eine möglicherweise auftretende Blutdrucksenkung (Hypotonie) hin überwachen, die schwerwiegend sein kann und sich durch möglicherweise auftretende Kopfschmerzen andeuten kann.
- Carbamazepin
- Bei gleichzeitiger Anwendung mit Carbamazepin kann die Wirkung von Carbamazepin aufgrund des erniedrigten Plasmaspiegels verringert werden.
- Das Auflösen von anderen Arzneimitteln in dieser Lösung wird nicht empfohlen.
Schwangerschaftshinweise
Wechselwirkungen
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
- Stillzeit
- Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher sollten Sie das Arzneimittel während der Stillzeit nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Hinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden.
- Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.
- Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden.
- Vorsicht ist geboten, wenn Sie ein Magen- oder Darm-Geschwür in der Vergangenheit hatten oder haben, insbesondere wenn Sie weitere Arzneimittel nehmen, welche die Magenschleimhaut reizen können.
- Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Arzneimittel den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
- Die Anwendung des Arzneimittels kann, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu einer Verflüssigung und damit zu einer Volumensteigerung des Bronchialsekrets führen. Sind Sie nicht in der Lage dieses ausreichend abzuhusten, wird Ihr Arzt bei Ihnen geeignete Maßnahmen durchführen.
- Kinder und Jugendliche
- Mukolytika können bei Kindern unter 2 Jahren aufgrund ihrer Atemwegsbeschaffenheit und der begrenzten Fähigkeit des Abhustens von Schleim zu einer Blockierung der Atemwege führen. Daher dürfen Mukolytika bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel hat keinen Einfluss oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Veränderungen bei der Bestimmung von Laborparametern
- Acetylcystein kann die Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen.
- Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.