GRÜNWALDER Sennalax Filmtabletten 30 St

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Hersteller/Vertrieb Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Artikelnummer: 04483900
Packungsgröße 30 St
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
verfügbar

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30 St
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


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PZN 04483900
Hersteller/Vertrieb: Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Moser-Säge 6
D-83674 Gaißach
Packungsgröße 30 St
Packungsnorm N2
Produktname GRÜNWALDER Sennalax Filmtabletten
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Sennesfrüchte-Trockenextrakt, eingestellter, mit wässrig-alkoholischen Mischungen hergestellter
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Moser-Säge 6
83674 Gaißach
Deutschland

Webseite: https://www.gruenwalder.de
Tel: +49 8041 79440 00
E-Mail: info@gruenwalder.de
Impressum: https://www.gruenwalder.de/Kontakt/impressum.html

Anwendungshinweise

  • Die Filmtabletten werden abends vor dem Schlafengehen unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen.

  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
    • Wie viel und wann sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
      • Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracen-derivate betragen, deshalb dürfen Sie pro Tag nicht mehr als 2 Tabletten von dem Arzneimittel einnehmen.
      • Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 1mal täglich 1-2 Tabletten ein.
      • Die persönlich richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten.
      • Die Wirkung tritt nach 8 - 12 Stunden ein.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Hinweis: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.

 

  • Was ist zu tun, wenn das Arzneimittel in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigt oder versehentlich)?
    • Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
    • Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

 

  • Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig von dem Arzneimittel angewendet oder eine Anwendung vergessen haben?
    • Die Anwendung sollte normal, d.h. ohne Dosisänderung, fortgeführt werden.

 

  • Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
    • Eine vorzeitige Beendigung bzw. Unterbrechung der Behandlung ist in der Regel unbedenklich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

  • Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation).
  • Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Sennespflanze und wirken als natürliches Gemisch. Es gibt zwei verschiedene Sennes-Arten, Alexandriner- und Tinnevelly-Sennes. Zu den Pflanzen selbst:
- Aussehen: Halbsträucher mit luftigen Fiederblättern und kleinen gelben Blütentrauben, die sich zu länglich-ovalen Hülsenfrüchten entwickeln
- Vorkommen: Tropen und Subtropen, oft von Plantagen aus Indien oder Malaysien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Pulver aus den Früchten und Blättern
Sowohl Sennesblätter als auch die Früchte gehören zu den Abführmitteln. Sie stimulieren die Bewegungen des Dickdarms und hemmen die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

81.2 mg Alexandriner Sennesfrucht Trockenextrakt, (6-12:1), Auszugsmittel: Ethanol 60% (V/V)

13 mg Sennosid B

+ Calcium bis(octadecanoat)

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Croscarmellose, Natriumsalz

+ Glycerol diacetat alkanoat (C16-C18)

+ Macrogol 6000

+ Maisstärke, vorverkleistert

+ Maltodextrin

+ Povidon K25

+ Schellack

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Talkum

Gegenanzeigen

  • Wann dürfen Sie das Arzneimittel nicht anwenden?
    • Bei bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Alexandriner-Sennesfrüchte oder einen sonstigen Bestandteil des Arzneimittels, bei Darmverschluss, bei Blinddarmentzündungen, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa; bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache, bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten.
    • Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen?
      • Bei Kindern unter 12 Jahren darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrundegelegt.
      • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
      • häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
      • gelegentlich: mehr als 1 von 1 000 Behandelten
      • selten: mehr als 1 von 10 000 Behandelten
      • sehr selten: weniger als1 von 10 000 Behandelten, einschl. Einzelfälle
  • Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von dem Arzneimittel auftreten?
    • Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem), auftreten und sehr selten Atemnot und/ oder Blutdruckabfall.
    • Bei langdauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushalts kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), die Harnausscheidung steigernden Arzneimitteln (Diuretika) , Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden).
    • Bei lang dauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis Coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
    • Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht hier aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich.
    • Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen), Atemnot oder Blutdruckabfall muss das Arzneimittel abgesetzt und umgehend Ihr Arzt aufgesucht werden.

Wechselwirkungen

  • Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von dem Arzneimittel und was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen?
    • Bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich.
    • Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel verstärkt werden.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
    • Es ist auf eine faserreiche Kost und reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Schwangerschaftshinweise

Wechselwirkungen
  • Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
    • Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen nicht anzuwenden in Schwangerschaft und Stillzeit.

Hinweise

  • Wann dürfen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden?
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierensteroiden) und Süßholzwurzel.
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
    • Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
      • Besondere Vorsichtshinweise für den Gebrauch:
        • Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeiträume (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.
      • Besondere Warnungen:
        • Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.
      • Hinweis:
        • Bei inkontinenten erwachsenen Personen sollte bei Einnahme von dem Arzneimittel ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

 

  • Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
    • Entfällt

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

* Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).

1: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2: Apothekenverkaufspreis (AVP): Verkaufspreis gemäß der deutschen ABDA-Datenbank, d.h. verbindlicher Abrechnungspreis nach der deutschen ABDA-Datenbank bei Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (KK), die sich gemäß § 129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird (§ 130 SGB V).

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