LEINSAMEN 350 g
(14,71 € / 1 kg)
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| Hersteller/Vertrieb | Bombastus-Werke AG |
| Artikelnummer: | 05467116 |
| Packungsgröße | 350 g |
| Darreichungsform | Kerne |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | nein |
| verfügbar |
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350 gZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Details
Leinsamen
Leinsamen ist ein pflanzliches Quellmittel zur Stuhlregulierung, pflanzliches Mittel bei Verdauungsbeschwerden und ein pflanzliches Mittel zur äußerlichen Wundbehandlung.
Innerliche Anwendung bei:
Stuhlverstopfung, durch Abführmittelmissbrauch geschädigtem Dickdarm, Reizdarm, Entzündung von Darmdivertikeln; in Form einer Schleimzubereitung bei Entzündung der Magenschleimhaut und des Darmes.
Äußerliche Anwendung:
in Form eines Breiumschlages bei lokalen Entzündungen.
Pflichtangaben:
Leinsamen. Pflanzliches Quellmittel zur Stuhlregulierung, pflanzliches Mittel bei Verdauungsbeschwerden und pflanzliches Mittel zur äußerlichen Wundbehandlung. Das Arzneimittel wird innerlich angewendet bei Stuhlverstopfung, durch Abführmittelmissbrauch geschädigtem Dickdarm, Reizdarm, Entzündung von Darmdivertikeln sowie in Form einer Schleimzubereitung bei Entzündung der Magenschleimhaut und des Darmes. Die äußerliche Anwendung erfolgt in Form eines Breiumschlages bei lokalen Entzündungen. Hinweise für die innerliche Anwendung: Bei anhaltender Verstopfung und Stuhlunregelmäßigkeiten sowie bei anhaltenden unklaren oder neu auftretenden Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Hinweise für die äußerliche Anwendung: Bei starker Rötung der Wundränder, nässenden Wunden oder Eiterungen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bombastus-Werke AG, 01705 Freital, Deutschland
Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, wird bei Verstopfung 2- bis 3-mal täglich 1 Esslöffel voll (ca. 10 g) unzerkleinerter Leinsamen mit ausreichend Flüssigkeit (mindestens 150 ml) eingenommen. Kinder von 6 – 12 Jahren nehmen die Hälfte der Erwachsenendosierung. Die Wirkung tritt nach 12 – 24 Stunden ein. Leinsamen sollte nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Bei Entzündungen des Magen-Darm-Trakts wird 2- bis 3-mal täglich ein aus 1 Esslöffel voll zerkleinertem oder unzerkleinertem Leinsamen und 150 ml Flüssigkeit bereiteter Schleim eingenommen. Es ist von Vorteil, ein weiteres Glas Flüssigkeit nachzutrinken.
Während der Therapie mit Leinsamen ist für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, täglich 1,5 bis 2 Liter, zu sorgen. Auch sollte ein Abstand von ½ bis 1 Stunde zur Einnahme von Arzneimitteln eingehalten werden.
Für die äußerliche Anwendung werden, soweit nicht anders verordnet, 30 – 50 g Leinsamenmehl zur Bereitung eines feucht-heißen Breiumschlages eingesetzt.
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Bitte beachten Sie aber folgende Hinweise: Bei akuten Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird eine ärztliche Rücksprache empfohlen.
Bei Stuhlverstopfung: Wenn die Verstopfung nicht innerhalb von 3 Tagen behoben ist, sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.
Hinweise
Hinweise für die innerliche Anwendung: Bei anhaltender Verstopfung und Stuhlunregelmäßigkeiten sowie bei anhaltenden unklaren oder neu auftretenden Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Hinweise für die äußerliche Anwendung: Bei starker Rötung der Wundränder, nässenden Wunden oder Eiterungen sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.
Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Inhaltsstoffe
Wirkstoff
100 g enthalten: 100 g Leinsamen
Sonstige Bestandteile sind nicht enthalten.
Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.
| PZN | 05467116 |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb: |
Bombastus-Werke AG
Wilsdruffer Straße 170 D-01705 Freital |
| Packungsgröße | 350 g |
| Produktname | LEINSAMEN |
| Darreichungsform | Kerne |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Leinsamen |
| Pfl. Arzneimittel | ja |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | nein |
Zusatzbeschreibung
Pflanzliches Quellmittel
Zur Stuhlregulierung sowie bei Verdauungsbeschwerden
Auch für die äußerliche Wundbehandlung
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bei Verstopfung: Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Trinken Sie reichlich Flüssigkeit nach. Wenn Sie zusätzlich über den Tag verteilt sehr viel trinken, wird die Wirkung des Arzneimittels verbessert. Bei Entzündungen des Magen-Darm-Trakts: Nehmen Sie einen aus 1 Esslöffel voll zerkleinertem oder unzerkleinertem Leinsamen und 150 ml Flüssigkeit bereiteten Schleim ein.
Bei Hautentzündungen: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel einen Umschlag zu. Verwenden Sie dafür heißes Wasser, mit dem Sie einen feucht-heißen Brei herstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren. Wenn eine Verstopfung nicht innerhalb von 3 Tagen behoben ist, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
| Bei Verstopfung: | |||
| Kinder von 6-12 Jahren | 1/2 Esslöffel | 2 bis 3-mal täglich | verteilt über den Tag |
|
|
|||
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 1 Esslöffel | 2 bis 3-mal täglich | verteilt über den Tag |
| Bei Entzündungen des Magen-Darm-Trakts: | |||
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 1 Esslöffel | 2 bis 3-mal täglich | verteilt über den Tag |
| Zur äußerlichen Anwendung: (die Kerne zuvor mahlen) | |||
| Alle Altersgruppen | 30-50 g Kerne | mehrmals täglich | bei Auftreten von Beschwerden |
Anwendungsgebiete
- Verstopfung
- Hautentzündungen
- Reizdarm-Syndrom
- Divertikulitis (Entzündungen von fingerförmigen Ausstülpungen der Darmwand, den so genannten Divertikeln)
- Dickdarmschäden durch Arzneimittelmissbrauch
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Lein oder Flachs und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Einjährige, etwa 1 m hohe Pflanze mit lichtblauen zarten Blüten
- Vorkommen: Westeuropa und Mittelmeerraum
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Schleimstoffe
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Pulver und Öl aus den Samen oder Leinsamen als ganze Körner
Nach Einnahme führen die in den Schalen des Leinsamens enthaltenen Stoffe durch Wasseraufnahme zu einer Quellung des Samens und damit zu einer Vergrößerung des Darminhaltes. Der vergrößerte Darminhalt bewirkt einen Dehnungsreiz auf die Darmwand und löst damit den Reflex zur Darmentleerung aus. Die Schleimstoffe bewirken zudem eine Reizlinderung bei Entzündungen und legen sich wie eine schützende Schicht auf Haut und Schleimhaut.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Gramm
1 g Leinsamen
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?Bei der inneren Anwendung:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmverschluss
- Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
- Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, vor allem in der Speiseröhre und am Mageneingang
Bei der äußeren Anwendung:
- Offene Wunden, die nässen, eitern und/oder stark gerötet sind
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder unter 12 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
- Blähungen
Wird das Arzneimittel nicht mit genügend Flüssigkeit eingenommen, kann es vorzeitig anfangen zu quellen und Rachenraum und Speiseröhre verstopfen.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.