LOPACUT 2 mg Filmtabletten 10 St

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Hersteller/Vertrieb Blanco Pharma GmbH
Artikelnummer: 03031544
Packungsgröße 10 St
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
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Details

Lopacut 2 mg Filmtabletten - bei akutem Durchfall

 

Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Lopacut enthält Loperamidhydrochlorid als Wirkstoff.

Lopacut darf nicht an Kinder unter 12 Jahren verabreicht werden. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

  • Wirkt schnell und zuverlässig.
  • Beruhigt den Darm für viele Stunden.
  • Gut verträglich.

Pflichtangaben: Lopacut 2 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiet: Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamidhydrochlorid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke! Blanco Pharma GmbH Oasenweg 3 25474 Ellerbek

Anwendung

Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre:

 

Zuerst 2 Tabletten, danach 1 Tablette nach jedem losen Stuhlgang, aber nicht früher als 2-3 Stunden nach der Anfangsdosis.

Die tägliche Höchstdosis sollte bei Erwachsenen 6 Tabletten (maximal 12 mg) und 4 Tabletten bei Jugendlichen (maximal 8 mg) nicht überschreiten. Ohne ärztliche Rücksprache sollten Sie Lopacut nicht länger als 2 Tage einnehmen.

 

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe je 1 Kapsel:

2 mg Loperamidhydrochlorid

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Zellulose, vorverkleisterte Stärke, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid und Magnesiumstearat.

Tablettenfilm: Polydextrose, Hypromellose, Titandioxid (E171) und Macrogol.

 

Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.

PZN 03031544
Hersteller/Vertrieb: Blanco Pharma GmbH
Oasenweg 3
D-25474 Ellerbek
Packungsgröße 10 St
Packungsnorm N1
Produktname LOPACUT 2 mg Filmtabletten
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Loperamid hydrochlorid
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Blanco Pharma GmbH
Oasenweg 3
25474 Ellerbek
Deutschland

Webseite: https://www.blanco-pharma.de
Tel: +49 4101 8691880
E-Mail: kontakt@blanco-pharma.de
Impressum: https://blanco-pharma.de/impressum/

Zusatzbeschreibung

Zur Behandlung akuter Durchfallerkrankungen

Mit bewährtem Wirkstoff Loperamid

Wirkt schnell und zuverlässig

Anwendungshinweise

  • Zum Einnehmen.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre
    • Zuerst 2 Tabletten, danach 1 Tablette nach jedem losen Stuhlgang, aber nicht früher als 2 - 3 Stunden nach der Anfangsdosis. Die tägliche Höchstdosis sollte bei Erwachsenen 6 Tabletten (maximal 12 mg) und 4 Tabletten bei Jugendlichen (maximal 8 mg) nicht überschreiten. Ohne ärztliche Rücksprache sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr eingenommen haben als Sie sollten oder wenn Kinder versehentlich das Arzneimittel eingenommen haben, informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das Krankenhaus, wo Sie über das Risiko informiert werden und Unterstützung beim Handeln erhalten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

  • Das Arzneimittel enthält Loperamidhydrochlorid. Es gehört zu der Arzneimittelgruppe, die als Durchfallmittel bekannt sind.
  • Es wir angewendet:
    • Zur Linderung akuter Symptome bei kurzem Durchfall (akutem Durchfall) bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren.
  • Das Arzneimittel festigt den Stuhl und schränkt die Stuhlhäufigkeit ein.
  • Der Arzt kann dieses Arzneimittel auch für andere Zwecke verordnen.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift direkt an Rezeptoren im Darmbereich an. So kann er Darmbewegungen, die den Darminhalt weitertransportieren teilweise verhindern und damit den Stuhldrang und die Stuhlfrequenz reduzieren. Zusätzlich bewirkt Loperamid im Enddarmbereich eine Muskelanspannung des Schließmuskels.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

2 mg Loperamid hydrochlorid

1.86 mg Loperamid

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Croscarmellose, Natriumsalz

+ Hypromellose

+ Macrogol

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke, vorverkleistert

+ Polydextrose

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Titan dioxid

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Loperamid oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Ihr Stuhl blutig ist oder wenn Sie Durchfall mit hohem Fieber haben
    • wenn Sie eine Entzündung im Dickdarm (Colitis ulcerosa oder pseudomembranöse Colitis nach der Einnahme von Antibiotika) haben
    • wenn Sie eine Darmentzündung haben, die durch angreifende Organismen wie Salmonella, Shigella und Campylobacter hervorgerufen wurden
    • wenn die Nahrungspassage durch den Darm schon verlangsamt ist, z. B. wenn Sie an Verstopfung oder Anschwillen des Bauches leiden
    • wenn Sie seit längerer Zeit Durchfall (chronischer Durchfall) haben.
  • Das Arzneimittel darf nicht an Kinder unter 12 Jahren verabreicht werden.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Stoppen Sie die Einnahme und benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie folgende Symptome haben:
    • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Schluck- und Atmungsprobleme (Angioödem) und/oder Nesselsucht (auch als Nesselfieber oder Urtikaria bekannt)
    • Schwere Reizung, Rötung oder Blasenbildung Ihrer Haut, Mund, Augen und Geschlechtsorganen (blasenförmiger Ausbruch, einschließlich Stevens-Johnson Syndrom, Erythema multiforme und toxischer Nekrolyse).
  • Die folgende Aufstellung nach Häufigkeit, deckt die Nebenwirkungen, über die bis heute berichtet wurden:
    • Häufig (kann bei 1 bis 10 von 100 Anwendern auftreten):
      • Verstopfung
      • Blähungen
      • Magen- Darmkrämpfe und Kolik
      • Übelkeit
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
    • Gelegentlich (kann bei 1 bis 10 von 1000 Anwendern auftreten):
      • Schläfrigkeit
      • Mundtrockenheit
      • Magen- Darmschmerzen
      • Magenbeschwerden
      • Oberbauchbeschwerden
      • Erbrechen
      • Verdauungsprobleme (Dyspepsie)
      • Hautausschlag
    • Selten (kann bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern auftreten):
      • Bewusstseinsverlust
      • Mangel an kritischen kognitiven Funktionen und Bewusstseinsniveau (Stupor)
      • Verringertes Niveau des Bewusstseins
      • Unnormal erhöhter Muskeltonus (Hypertonus)
      • Koordinationsstörungen
      • Pupillenverengung im Auge (Miosis)
      • Erschwertes Wasserlassen (Harnverhalt)
      • Darmverschluss (Ileus)
      • Ausdehnung des Bauches (abdominale Blähung)
      • Colonerweiterung (Megacolon einschließlich toxisches Megacolon)
      • Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen
      • Nesselfieber (Urtikaria)
      • Juckreiz der Haut (Pruritus)
      • Schnelle Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens (Angioödem)
      • Schwere Haut- und Schleimhautveränderungen (blasenförmiger Ausbruch)
      • Müdigkeit.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Benommenheit.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Gewisse Arzneimittel beeinflussen die Behandlung mit Loperamidhydrochlorid und Loperamidhydrochlorid kann gewisse Arzneimittel, bei gleichzeitiger Anwendung beeinflussen. Beispiele dieser Arzneimittel sind:
      • Cholestyramin (senkt den Cholesterolspiegel im Blut) kann die Loperamidhydrochlorid Aufnahme verringern
      • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
      • Verapamil (senkt den Blutdruck)
      • Ritonavir (gegen HIV/AIDS)
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung von Abwehrreaktionen).
      • Erythromycin und Clarithromycin (Antibiotika)
      • Itraconazol und Ketoconazol (gegen Pilzinfektionen)
      • Desmopressin (zur Anwendung bei einer Krankheit mit vermehrter Urinausscheidung - „Diabetes insipidus" - und Bettnässen)
      • Antikolinergika (zur Anwendung bei Parkinson Krankheit und Asthma) kann die Wirkung von Loperamidhydrochlorid durch die verzögerte Magen- und Darmleerung verstärken.
    • Besuchen Sie Ihren Arzt vor der Behandlung mit Loperamidhydrochlorid, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaftshinweise

Wechselwirkungen
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Loperamidhydrochlorid während der Schwangerschaft vor, deshalb sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche Rücksprache einnehmen.
  • Stillzeit
    • Loperamidhydrochlorid geht in die Muttermilch über, deshalb wird von der Anwendung in der Stillzeit abgeraten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Präparat in der Stillzeit einnehmen.

Hinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Die Anwendung kann Symptome auf eine plötzliche Verschlechterung einer langwierigen Entzündung des Magens und des Darms (chronische entzündliche Darmerkrankungen) verschleiern.
    • Eine Behandlung lindert Symptome, aber heilt nicht die Ursache. Deshalb sollte die zugrundeliegende Krankheit als erstes und vor einer Langzeitbehandlung untersucht und behandelt werden.
    • Wenn akuter Durchfall nach 2 Behandlungstagen nicht aufgehört hat, stoppen Sie die Behandlung und benachrichtigen Sie Ihren Arzt.
    • Wenn Symptome einer Verstopfung oder andere Symptome verringerter Darmbewegung auftreten, brechen Sie die Behandlung ab und benachrichtigen Sie Ihren Arzt.
    • Wenn ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, sollten Sie vor einer Behandlung Ihren Arzt benachrichtigen.
    • Bei Durchfall verlieren Sie viel Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass Sie den Flüssigkeitsverlust durch häufiges Trinken ausgleichen.
    • Wenn Sie AIDS haben, sollten Sie bei den ersten Anzeichen eines geschwollenen Bauches die Behandlung abbrechen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Während der Behandlung können Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit auftreten.
    • Sie sind verantwortlich für die Einschätzung, ob Sie fit genug sind, um ein Auto zu steuern oder Aufgaben durchzuführen, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Ein Grund, der Ihre Fähigkeit dieses durchzuführen beeinträchtigen kann, sind die Nebenwirkungen und/oder Nebenwirkungen anderer eingenommener Arzneimittel. Lesen Sie die ganze Information. Wenn Sie Nebenwirkungen erleben, die Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen, dürfen Sie kein Auto steuern oder Maschinen bedienen.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

* Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).

1: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2: Apothekenverkaufspreis (AVP): Verkaufspreis gemäß der deutschen ABDA-Datenbank, d.h. verbindlicher Abrechnungspreis nach der deutschen ABDA-Datenbank bei Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (KK), die sich gemäß § 129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird (§ 130 SGB V).

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