SUMATRIPTAN HEXAL bei Migräne 50 mg Tabletten 2 St

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Hersteller/Vertrieb Hexal AG
Artikelnummer: 14286589
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Darreichungsform Tabletten
Rezeptpflichtig nein
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


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Details

Sumatriptan HEXAL® Bei akutem Migränekopfschmerz mit und ohne Aura*

 

Immer mehr Menschen klagen über Migräne-Kopfschmerzen. Aktuellen Untersuchungen zufolge sind in Deutschland rund 8–12 Millionen Menschen von Migräne betroffen. Es sind 12–14 % aller Frauen und 6–8 % aller Männer.1 Eine Migräne-Attacke äußert sich durch heftige, oft einseitig pochende Kopfschmerzen und wird häufig noch von Übelkeit oder Erbrechen sowie einer erhöhten Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet.

 

Eine frühzeitige Behandlung mit Sumatriptan HEXAL® bei Migräne in der akuten Kopfschmerzphase kann die belastenden Symptome von Migräne mit und ohne Aura schnell lindern. Das Medikament wirkt gezielt im Kopf, wo die Migräne entsteht. Die lindernde Wirkung tritt bereits nach ca. 30 Minuten ein.

 

Gezielt & schnell

Der Wirkstoff Sumatriptan lindert nach ca. 30 Minuten die Migräne-bedingten Kopfschmerzen, wobei auch Migränebegleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit reduziert werden können. Sumatriptan HEXAL® bei Migräne wirkt zu jedem Zeitpunkt der Kopfschmerzphase eines Migräneanfalls, die bestmögliche Wirkung wird bei einer frühzeitigen Anwendung unmittelbar nach Einsetzen des Kopfschmerzes erzielt. Sumatriptan ist das älteste und am besten untersuchte Triptan und gilt bei Migräne als gut verträglich. Aufgrund seiner schnellen Wirkung nach bereits ca. 30 Minuten ist Sumatriptan besonders für starke, aber nur kurzandauernden Migräneattakken geeignet.

 

 

Migräne bei Frauen

Insgesamt bekommt durchschnittlich jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens einmal einen Migräneanfall.2 Außer typischen Auslösern wie Stress, Wetterfühligkeit und bestimmten Nahrungsmitteln gehen Mediziner*innen von einem Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen während der Menstruation, Schwangerschaft und in den Wechseljahren aus.

 

 

Kleine Helfer für den Alltag

Zur Linderung der Beschwerden bei akuten Migräne-Anfällen hilft es den Betroffenen, sich in einen abgedunkelten, ruhigen Raum zu legen und die schmerzende Kopfseite zu kühlen. Um mögliche Auslöser von Anfällen zu ergründen, empfiehlt sich das Führen eines Migräne-Tagebuchs.

 

 

Migräne mit Aura

Rund 15 % der Migräne-Patient*innen sind von einer Migräne mit Aura betroffen. Die neurologischen Störungen dauern meist bis zu 60 Minuten an und äußern sich durch visuelle Symptome wie Blitzlichter und Zickzacklinien oder einem teilweisen bis kompletten Sehkraftverlust innerhalb des Gesichtsfelds.

 

* Nach der ärztlicher Erstdiagnose einer Migräne
1) Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Migräne. Informationen für Patientinnen und Patienten. http://www.dmkg.de/files/dmkg.de/patienten/Download/migraeneinfo.pdf, zuletzt abgerufen in 06/2020.
2) Astrid Clasen. Migräne: Mit oder ohne Aura. Gesundheitsportal Onmeda. 17. Januar 2020. https://www.onmeda.de/krankheiten/migraene.html, zuletzt abgerufen in 09/2020.

 

Häufige Fragen & Antworten

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, halten Sie ärztliche Rücksprache, bevor Sie Sumatriptan HEXAL® bei Migräne einnehmen.

 

Es gibt nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan HEXAL® bei Migräne bei schwangeren Frauen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen möglicherweise empfehlen, Sumatriptan HEXAL® bei Migräne während der Schwangerschaft nicht einzunehmen.

Sie dürfen Ihr Baby bis 12 Stunden nach der Einnahme von Sumatriptan HEXAL® bei Migräne nicht stillen. Wenn Sie während dieser Zeit Milch abpumpen, verwerfen Sie diese und geben Sie die Milch nicht Ihrem Säugling.

Ist Sumatriptan HEXAL® bei Migräne auch für Senioren geeignet?
Personen ab 65 Jahren sollten ärztlich abklären, ob Sumatriptan HEXAL® bei Migräne bei einem Migräneanfall eingenommen werden kann.

Kann Sumatriptan HEXAL® bei Migräne bei allen Arten von Kopfschmerzen helfen?
Sumatriptan HEXAL® bei Migräne ist speziell zur Behandlung von akuter Migräne mit und ohne Aura, nach ärztlicher Erstdiagnose einer Migräne. Bei Kopfschmerzen, die eine andere Ursachen haben, sollte Sumatriptan HEXAL® bei Migräne nicht angewendet werden.

Sumatriptan HEXAL® bei Migräne hilft schnell (Wirkeintritt nach ca. 30 Minuten) bei kurzen, heftig beginnenden Migräne-bedingten Kopfschmerzen. Bei langsam einsetzenden Migräne-bedingten Kopfschmerzen, die lange anhalten und häufig innerhalb einer Attacke wiederkehren, empfiehlt sich Naratriptan HEXAL® bei Migräne.

Leichte bis mäßig starke Spannungskopfschmerzen sowie Kopfschmerzen als Begleiterscheinung einer Erkältungskrankheit können gegebenenfalls durch die Einnahme von IbuHEXAL® akut oder Ibu-LysinHEXAL® gelindert werden. Bitte klären Sie die Ursache für Ihre Kopfschmerzen immer mit einem Arzt bzw. einer Ärztin ab.

Pflichtangaben:
Sumatriptan HEXAL® bei Migräne 50 mg Tabletten . Anwendungsgebiete: Sumatriptan HEXAL bei Migräne Tabletten werden zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt, eingenommen. Warnhinweise: Enthält Lactose, Sulfite und Menthol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke! Mat.-Nr.: 2/51017029 Stand: November 2024 Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

Anwendung

Erwachsene ab 18 Jahren nehmen bei ersten Anzeichen einer akuten Migränekopfschmerz-Attacke 1 Tablette Sumatriptan HEXAL® bei Migräne unzerkaut mit Wasser ein. Treten bereits abgeklungene Kopfschmerzen erneut auf, kann innerhalb von 24 Stunden eine weitere Tablette eingenommen werden, der Abstand zwischen der Einnahme muss dabei mindestens 2 Stunden betragen. Die Höchstdosis von 2 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden darf nicht überschritten werden.

Sumatriptan HEXAL® bei Migräne ist nicht zur Vorbeugung von Migräne geeignet. Das Arzneimittel wirkt nur, wenn die akute Kopfschmerzphase der Migräne begonnen hat.

Hinweise

 

  • Enthält: LactoseSulfite und Menthol
  • Anwendung nur nach ärztlicher Erstdiagnose einer Migräne.

 

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Inhaltsstoffe

Wirkstoff je 1 Tablette:
70 mg Sumatriptansuccinat
= 50 mg Sumatriptan

Sonstige Bestandteile: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A), Carmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Lactose-1-Wasser, Magnesiumstearat (pflanzlich), Grapefruit-Aroma (= Levomenthol, Sulfite), schwarzes Eisen(III)-oxidhydrat, Eisen(III)-oxid

 

Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.

PZN 14286589
Hersteller/Vertrieb: Hexal AG
Industriestraße 25
D-83607 Holzkirchen
Packungsgröße 2 St
Packungsnorm N1
Produktname SUMATRIPTAN HEXAL bei Migräne 50 mg Tabletten
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Sumatriptan succinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
HEXAL AG
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland

Webseite: https://www.hexal.de
Tel: +49 8024 908-0
E-Mail: service@hexal.com
Impressum: https://www.hexal.de/impressum

Zusatzbeschreibung

Wirkt gezielt im Kopf, wo Migräne entsteht

Schnell, wirkt bereits innerhalb von ca. 30 Minuten

Bewährter Wirkstoff

Anwendungshinweise

  • Nehmen Sie die das Arzneimittel unzerkaut mit Wasser ein.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie Sumatriptan erst dann ein, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, um einer Migräneattacke vorzubeugen.
  • Wann sollten Sie das Präparat einnehmen?
    • Am besten wenden Sie das Präparat an, sobald Sie bemerken, dass der Migränekopfschmerz beginnt. Die Einnahme kann aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt während einer Migräneattacke erfolgen.
  • Welche Menge sollten Sie einnehmen?
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ist 1 Filmtablette.
    • Einige Patienten können 100 mg Sumatriptan benötigen (entspricht 2 Filmtabletten). Bitte beachten Sie hierzu die unten stehenden Hinweise.
    • Bei Einnahme höherer Dosen als 100 mg Sumatriptan ist keine Wirkungsverbesserung zu erwarten.
    • Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Filmtabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.
    • Sumatriptan wird nicht zur Einnahme bei Kindern unter 18 Jahren und bei Erwachsenen über 65 Jahren empfohlen.
  • Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt
    • Wenden Sie keine zweite Filmtablette und auch keine andere Darreichungsform von Sumatriptan für dieselbe Migräneattacke an.
    • Wenn Ihnen das Arzneimittel keinerlei Linderung verschafft: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Ihre Symptome wiederkehren
    • Wenn bereits abgeklungene Beschwerden wieder auftreten, können Sie eine zweite Dosis einnehmen, unter der Voraussetzung, dass seit der Einnahme der ersten Dosis mindestens 2 Stunden vergangen sind. Sie dürfen aber insgesamt nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Filmtabletten) innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die Einnahme von zu viel Sumatriptan kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als 6 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben: Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

  • Das Arzneimittel wird oral eingenommen und enthält Sumatriptan, das zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Triptane gehört (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptor-Agonisten).
  • Es wird angewendet
    • zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt.
  • Migränesymptome können durch die vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Sumatriptan diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome des Migräneanfalls gelindert werden, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

70 mg Sumatriptan succinat

50 mg Sumatriptan

+ Ammonium Methacrylat Copolymer (Typ A)

+ Carmellose, Natriumsalz

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Croscarmellose, Natriumsalz

+ Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser

+ Eisen (III) oxid

Grapefruit Aroma

Sulfite

Levomenthol

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

1 mmol Gesamt Natrium Ion

mg Gesamt Natrium Ion

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Probleme mit dem Herz haben, wie z. B. Verengung der Herzkranzgefäße (ischämische Herzkrankheit) oder Brustschmerzen (Angina pectoris), oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten.
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Beinen haben, die krampfartige Schmerzen beim Gehen verursachen (periphere Gefäßerkrankung).
    • wenn Sie einen Schlaganfall hatten oder vorübergehende Zustände von Minderdurchblutung im Gehirn (auch vorübergehende ischämische Attacke genannt).
    • wenn Sie Bluthochdruck haben. Sie können Sumatriptan allerdings mit Vorsicht anwenden, wenn Ihr Blutdruck nur leicht erhöht und gut eingestellt ist.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
    • zusammen mit anderen Migräne-Medikamenten, einschließlich solcher, die Ergotamin enthalten, oder vergleichbarer Medikamente wie Methysergid oder einem anderen Triptan/5-HT1-Rezeptor-Agonisten (Medikamente, die ebenfalls zur Behandlung von Migräne verwendet werden).
    • wenn Sie bestimmte Antidepressiva, sogenannte MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer), einnehmen oder bis vor zwei Wochen eingenommen haben.
  • Wenn eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft:
    • Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Sumatriptan nicht ein.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige Symptome können durch die Migräne selbst verursacht sein.
  • Allergische Reaktionen: Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgetreten, aber die genaue Häufigkeit ihres Auftretens ist nicht bekannt.
    • Zeichen einer Allergie können sein: Hautausschlag, Nesselsucht (juckender Ausschlag); pfeifende Atemgeräusche; geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen; Kreislaufzusammenbruch.
    • Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von Sumatriptan bemerken: Nehmen Sie Sumatriptan nicht mehr ein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Häufig (Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Schmerzen, Schweregefühl, Druckgefühl, Enge oder Schmerzen in der Brust, im Hals oder in anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen oder Sinneseindrücke wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Hitzeoder Kältegefühl. Diese Symptome können intensiv sein, gehen aber im Allgemeinen schnell vorüber. Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen): Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
    • Übelkeit oder Erbrechen, dies kann jedoch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden.
    • Müdigkeit oder Benommenheit,
    • Schwindel, sich schwach fühlen, Hitzewallungen/Gesichtsrötung,
    • vorübergehender Blutdruckanstieg,
    • Kurzatmigkeit,
    • schmerzende Muskeln.
  • Selten (Kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Brustschmerz.
  • Sehr selten (Kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Veränderungen der Leberfunktion. Wenn bei Ihnen die Leberwerte im Blut überprüft werden, informieren Sie Ihren Arzt oder die Arzthelferin, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Einige Patienten können die folgenden Nebenwirkungen haben, aber es ist nicht bekannt, in welcher Häufigkeit Sie auftreten (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Krampfanfälle (epileptische Anfälle), Zittern, Muskelkrämpfe, Steifheit des Nackens,
    • Gesichtsfeldausfälle, Augenzittern,
    • Sehstörungen wie Augenflimmern, Verminderung der Sehschärfe, Doppeltsehen, Sehverlust und in einigen Fällen auch bleibender Sehverlust (diese Symptome können auch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden),
    • Herzbeschwerden, bei denen der Herzschlag sich beschleunigen, verlangsamen oder den Rhythmus ändern kann, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzinfarkt, Herzklopfen, Krämpfe der Herzkranzgefäße, vorübergehende EKG-Veränderungen,
    • blasse, blau getönte Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Ohren, in der Nase oder im Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress (Raynaud-Syndrom),
    • Ohnmachtsgefühl (der Blutdruck kann absinken),
    • Schmerzen im linken Unterbauch und blutiger Durchfall (ischämische Kolitis),
    • Durchfall,
    • Gelenkschmerzen,
    • Angstgefühle,
    • übermäßiges Schwitzen,
    • Wenn Sie vor kurzem eine Verletzung hatten oder wenn Sie eine Entzündung haben (wie Rheuma oder eine Entzündung des Dickdarms), kann es sein, dass Sie an der Stelle der Verletzung oder der Entzündung Schmerzen verspüren oder dass sich die Schmerzen verschlimmern,
    • Schluckbeschwerden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Manche Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Sumatriptan eingenommen werden und andere können unerwünschte Wirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit Sumatriptan eingenommen werden.
    • Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Ergotamin, das ebenfalls zur Migränebehandlung eingesetzt wird, oder ähnliche Arzneimittel, wie z. B. Methysergid. Wenden Sie Sumatriptan nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Einnahme von Sumatriptan. Nehmen Sie nach der Einnahme von Sumatriptan mindestens innerhalb der nächsten 6 Stunden keine Arzneimittel, die Ergotamin oder mit Ergotamin verwandte Substanzen enthalten, ein.
      • Andere Triptane/5-HT1-Rezeptor-Agonisten (wie z.B. Naratriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan), die auch zur Behandlung der Migräne eingenommen werden. Wenden Sie Sumatriptan nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Einnahme von Sumatriptan. Nehmen Sie nach der Einnahme von Sumatriptan mindestens innerhalb der nächsten 24 Stunden kein anderes Triptan/5-HT1-RezeptorAgonisten ein.
      • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Die gleichzeitige Einnahme von Sumatriptan mit diesen Arzneimitteln kann ein sogenanntes Serotonin-Syndrom verursachen (Symptome können Unruhe, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, gesteigerte Reflexe, Muskelkrämpfe, Zittern/Frösteln, erhöhten Herzschlag und Schütteln beinhalten). Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn sie auf diese Weise beeinträchtigt sind.
      • MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Wenden Sie Sumatriptan nicht an, wenn Sie ein derartiges Arzneimittel innerhalb der letzten beiden Wochen eingenommen haben.
      • Johanniskraut (Hypericum perforatum). Bei gemeinsamer Einnahme von Sumatriptan und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, können möglicherweise eher Nebenwirkungen auftreten.

Schwangerschaftshinweise

Wechselwirkungen
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es gibt bisher nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan bei schwangeren Frauen, auch wenn es bisher keinen Anhalt für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko gibt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft einnehmen sollten oder nicht.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie Ihren Säugling bis 12 Stunden nach der Einnahme des Präparates nicht. Wenn Sie während dieser Zeit Milch abpumpen, verwerfen Sie diese und geben Sie sie nicht Ihrem Säugling.
    • Einige stillende Frauen berichten nach der Anwendung von Sumatriptan über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz. Der Schmerz ist in der Regel vorübergehend und verschwindet innerhalb von 3 bis 12 Stunden.

Hinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bevor Sie Sumatriptan einnehmen, muss ein Arzt festgestellt haben, dass Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen:
      • wenn Sie bestimmte Risikofaktoren haben:
        • wenn Sie ein starker Raucher sind oder wenn Sie sich einer Nikotinersatztherapie unterziehen und besonders
        • wenn Sie ein Mann über 40 Jahre sind oder
        • wenn Sie eine Frau nach den Wechseljahren (Menopause) sind.
      • In sehr seltenen Fällen sind bei Patienten nach der Einnahme von Sumatriptan schwerwiegende Herzprobleme aufgetreten, ohne dass es vorher Anzeichen für eine Herzerkrankung gab.
      • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, könnte das bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Herzerkrankung haben, daher:
        • Informieren Sie Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion überprüft werden kann, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
          • wenn Sie in der Vergangenheit unter Krampfanfällen (epileptischen Anfällen) litten oder bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, die die Gefahr von Krampfanfällen erhöhen, zum Beispiel eine Kopfverletzung oder Alkoholabhängigkeit.
          • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben.
        • Informieren Sie Ihren Arzt, damit er Sie genauer überwachen kann.
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen sogenannte Sulfonamid-Antibiotika sind. Wenn dies der Fall ist, könnten Sie ebenfalls überempfindlich (allergisch) gegen das Arzneimittel sein.
      • Falls Sie wissen, dass Sie überempfindlich gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht wissen, ob es sich um ein Sulfonamid handelt:
        • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
      • wenn Sie Medikamente gegen Depressionen, sogenannte SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer), einnehmen.
        • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
        • Siehe auch Kategorie "Wechselwirkungen".
      • wenn Sie Sumatriptan häufig einnehmen.
        • Eine zu häufige Einnahme von Sumatriptan kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern.
        • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er wird Ihnen möglicherweise das Absetzen von diesem Arzneimittel empfehlen.
      • wenn Sie nach der Einnahme Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb fühlen. Diese Effekte können intensiv sein, gehen aber üblicherweise schnell vorüber.
      • Falls sie nicht schnell vorübergehen oder falls sie schlimmer werden:
        • Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
      • wenn Sie an hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne leiden.
        • Dieses Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei diesen Formen der Migräne zugelassen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sowohl durch den Migräneanfall als auch durch die Einnahme von Sumatriptan kann Benommenheit hervorgerufen werden. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

* Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).

1: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2: Apothekenverkaufspreis (AVP): Verkaufspreis gemäß der deutschen ABDA-Datenbank, d.h. verbindlicher Abrechnungspreis nach der deutschen ABDA-Datenbank bei Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (KK), die sich gemäß § 129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird (§ 130 SGB V).

3 Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versand

4 Preis solange der Vorrat reicht

5: Bei Produkt- und Shop-Bewertungen von Kunden auf unseren Produktdetailseiten können wir nicht sicherstellen, dass diese nur von solchen Kunden stammen, die die Waren oder Dienstleistungen tatsächlich genutzt oder erworben haben. Bewertungen, bei denen bei der Prüfung des Wortlauts Auffälligkeiten oder Hinweise festgestellt werden, die insoweit zu Zweifeln Anlass geben, werden nicht veröffentlicht.

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